Um ein Alkoholverbot zu umgehen, haben diese Neuseeländer ihre eigene Insel gebaut

Tja, die Lust auf Alkohol macht eben kreativ.

Spätestens seit der amerikanischen Prohibition wissen wir: Menschen haben schon immer mehr oder minder kreative Wege gefunden, Alkoholverbote zu umgehen. Wirklich clever haben sich nun acht Freunde aus Neuseeland angestellt, indem sie das Festland kurzzeitig verlassen haben, um ihre Silvesternacht auf einer eigens aufgeschütteten Insel zu verbringen.

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Aufgrund von schlechten Erfahrungen in der Vergangenheit, gilt in auf der neuseeländischen Coromandel-Halbinsel zum Jahreswechsel ein Alkoholverbot an öffentlichen Plätzen – wozu natürlich auch die Strände gehören. Wer sich dieser Regelung widersetzt, muss mit einer Strafe von umgerechnet circa 160€ rechnen.

Die Gruppe Jugendlicher jedenfalls wollte zum Jahreswechsel trotzdem unter freiem Himmel trinken und begab sich kurzerhand
in “internationale Gewässer“. Sechs Stunden verbrachten sie damit, während der Ebbe ihre eigene Insel zu bauen: Gerade groß genug, dass zwei Bänke, ein Picknicktisch und natürlich das ein oder andere gut gekühlte Getränk darauf Platz findet.

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Übrigens: Eigentlich beginnt die Zone, ab der die Hoheitsrechte des jeweiligen Staates enden, erst nach 12 Seemeilen, also nach etwa 22 Kilometern. Doch die Polizei ließ die Nummer trotzdem durchgehen. “Das ist sowas von kreativ. Wenn ich davon vorher schon gewusst hätte, wäre ich wahrscheinlich dazugestoßen“, sagte der örtliche Kommissar John Kelly und einer der Inselbewohner erzählt:“Wir dachten, das wäre witzig und das Alkoholverbot wäre eine Grauzone, wenn wir auf unserer eigenen Insel sind.“

Donnerstag, 04. Januar 2018