Diese Porno-YouTuberin versucht Bibi mit ihrem ersten Musikvideo Konkurrenz zu machen

Ist das jetzt gut oder schlecht für Katja Krasavice? Wir wissen es selbst nicht ganz.

Ihr kennt das doch, oder? Ihr verbringt den Abend in gemütlicher Runde mit euren besten Freundinnen, trinkt köstliches Wasser und spielt Karten. Alle haben vier Schichten Make-up drauf. Man weiß ja nie was passiert. Zurecht, denn plötzlich kommt jemand auf die geniale Idee: “Der, der gewinnt, darf jemanden aussuchen, der den Pizzaboten verführen muss!“ Ach Mensch, nicht schon wieder.

Was nach dem Anfang eines billigen Pornos klingt, ist natürlich nur ein ganz normaler Abend im Leben eines Pornosternchens/SexYoutubers… und die Ausgangssituation des Musikvideos zu “Doggy“, dem ersten Versuch von Katja Krasavice auch mal Musik zu machen. Katja ist den meisten Menschen durch ihren YouTube-Channel bekannt, wo sie vor allem eines thematisiert: Sex.

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Videos wie “KATJA vs. LUCYWER F###T BESSER!?“ oder “Wir bewerten eure SCHW#NZE!“ klicken offenbar gar nicht schlecht und so hat die Darstellerin bereits fast eine Millionen Abonnenten gesammelt. Dazu kommen 1,3 Millionen Instagram-Follower und 200.000 Facebook-Likes. Not bad.

Wie Ihr Euch mittlerweile bestimmt denken könnt, geht es in “Doggy“ eher weniger um die Liebe zu Hunden. Katja beginnt ihr Debüt in der Musikwelt mit: “Der erste Blick und der erste Kontakt, ich schau’ in deine Augen, wie du merkst werde ich schwach.“ Eigentlich noch harmlos, oder? Im nächsten Atemzug macht die Leipzigerin allerdings ganz schnell klar, worum es ihr wirklich geht: “Ich laufe aus und ich will’s jetzt, ich bin in Stimmung und ich will Sex.“

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Irgendwie kommen wir bei der Sache nicht so ganz drumherum, das Video mit Bibis “How It Is (wap bap…)“ zu vergleichen. Denn auch, wenn Bibis Lyrics natürlich eine ganze Ecke braver sind, spielen die beiden irgendwo in der gleichen (Trash-) Liga. Alleine deshalb, weil sich beide in Rosa auf dem Bett räkeln. Das Feedback für Katja fiel bisher tatsächlich etwas positiver aus und auch wir müssen sagen: Katjas Song ist immerhin hörbar. Der Text verwirrt nicht so wie der von Bibi und auch der Elektro-Beat ist deutlich eingängiger, als die “Kindermelodie“ aus dem Beauty Palace.

Wirklich cringy wird es für uns erst beim Refrain “Gib’s mir doggy“. Hier haben die Produzent ganz klar versucht einen Ohrwurm zu züchten, denn wir uns lieber vom Hals halten wollen.



Freitag, 24. November 2017