So krass: Mit dieser harten Krebs-Lüge verdiente eine australische Bloggerin ein kleines Vermögen

Zu recht wurde Belle Gibson deshalb auch jetzt verurteilt. Das geht nämlich mal gar nicht!

Was tun einige nicht für ein bisschen Fame? Die Antwort ist leicht gefunden: Vieles. Dabei darf es auch gerne mal ein paar Grenzen überschreiten, so wie bei dem Fall von Belle Gibson. Die australische Bloggerin und Influencerin behauptete nämlich jahrelang an einem tödlichen Gehirntumor erkrankt zu sein und damit reich wurde. Bis die krasse Lüge aufflog und sie jetzt zu einer Geldstrafe von umgerechnet 275.000 € verurteilt wurde.

Aber am besten mal ganz von Vorne: Man weiß nicht genau was die Australierin damals geritten hat, aber sie täuschte ihren Followern über Jahre vor, einen unheilbaren Hirntumor erfolgreich besiegt zu haben und das nur durch Ayurveda, alternativen Therapien und einer gesunden und ausgewogenen Ernährung. Dafür wurde sie im Netz gefeiert, brachte ein Buch mit einem Anti-Krebs-Programm heraus – das zum Bestseller wurde – und veröffentlichte eine App mit Tipps und Rezepten; beides unter dem Namen ‘’The Whole Pantry’’. Richtige Krebspatienten glaubten Belle Gibson und für sie war sie eine Art Hoffnungsträgerin. Denn wenn sie es geschafft hat eine unheilbare Krankheit zu besiegen, dann schaffen sie das auch.

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Das große Problem daran: Belle war niemals krank, denn das Ganze war einfach nur erstunken und erlogen. Trotzdem machte sie diese dreiste Lüge reich und die Bloggerin verdiente damit umgerechnet 300.000 €. Und es wird noch heftiger: um sich als Wohltäterin zu positionieren behauptete sie, die Einnahmen aus ihrem Buch einer Krebsorganisation zu spenden. Dort kamen aber nur 7.000 € an. Den Rest sackte sich Belle schön selbst ein. Das ging jahrelang gut, bis sie sich immer mehr in ihre Lügen verstrickte und erste Zweifel aufkamen. Einen offiziellen medizinischen Bericht über ihre wundersame Heilung konnte Belle nicht vorweisen und bei spezifischen Fragen zur Krebserkrankung geriet sie ins Stocken. Also blieb ihr nichts mehr anderes übrig als zuzugeben: ‘’Ich hatte niemals Krebs.’’




In Melbourne stand die 25-Jährige jetzt wegen vorsätzlicher Täuschung vor Gericht und wurde zu Recht zu einer Geldstrafe von umgerechnet 275.000 € verurteilt. Auf die Frage, warum sie diese krasse Geschichte erfunden hat, sagte sie nur: ‘’Ich schwanke zwischen dem, was Realität ist und dem, was ich für die Wahrheit halte.’’ Macht es nur leider nicht besser …

Dienstag, 03. Oktober 2017